• Katie Caiger

E wie... Erwartungen

Aktualisiert: 12. Sept. 2021


Der erste Urlaub mit Baby: Ich hatte 3 Bücher im Gepäck, die ich unbedingt lesen wollte. Endlich am Pool entspannen, als Paar zusammenwachsen und die lauen Sommernächte voller Energie und Lebensfreude unterm Sternenhimmel ausklingen lassen… war wohl nix. Baby hatte Zahnweh, wollte in der Wärme nicht schlafen und war öfter wach als sonst. Ich bekam einen Sonnenstich. Aus der Traum vom Erholungsurlaub. Die Bücher gingen zuhause ungelesen wieder zurück ins Regal. Grundstimmung: Enttäuschung pur...

Das ABC für mehr Leichtigkeit und Lebensfreude gibt es in diesem Monat täglich für Dich! Wir feiern 1 Jahr Katie Caiger Ltd mit Dir und freuen uns, dass Du Teil dieser wundervollen Community bist. Heute geht es hier in der Folge um das Thema "E wie Erwartungen". Viel Spaß beim Inspirieren lassen! Hier kannst Du direkt reinhören:


Studien zeigen: Wir können unsere Gefühle schlecht einschätzen!

Es klingt unglaublich, ist aber wahr: Studien haben erwiesen, dass wir Menschen erstaunlich schlecht vorhersagen können, wie sie sich in verschiedenen Situationen fühlen werden.


Eine Studie fand beispielsweise heraus, dass frisch verheiratete Paare dazu neigen, einzuschätzen, dass ihr Glückspegel über einen Zeitraum von vier Jahren nach der Heirat steigen (oder zumindest gleich bleiben) würde. In Wirklichkeit nahm ihr Glücksniveau in diesem Zeitraum eher ab.

Andere Studien haben herausgefunden, dass der Glückspegel von Lottogewinnern tendenziell auf den Stand vor dem Gewinn zurückgeht (oder manchmal sogar darunter).

Tatsächlich glauben wir zwar, dass der ideale Job, die perfekte Beziehung oder das tolle Bankkonto unseren Glückspegel dauerhaft verändern werden, aber sie geben uns vielleicht nur einen vorübergehenden Glücksschub - und der ist erstaunlich kurzlebig. Es scheint, dass unsere Erwartungen uns dazu verleiten können, zu denken, dass unsere Ziele uns viel mehr bringen werden, als sie es tatsächlich tun, sodass wir oft die falschen Ziele verfolgen.


Wenn Erwartungen zum Verhängnis werden


Wie oft haben wir uns so sehr auf etwas fixiert, das wir haben wollten, dass wir das, was wir hatten, gar nicht wirklich genossen haben?


Wie oft könnten unsere Erwartungen an große Dinge uns das Gefühl geben, dass das, was wir haben, nicht wirklich so toll ist ( obwohl es viele Menschen gibt, die weniger haben?)

Schließlich können uns unsere Erwartungen zum Verhängnis werden, wenn wir mehr erwarten, als in einer bestimmten Situation realistisch ist. Wir erwarten vielleicht, dass der Partner dem entspricht, was wir in Liebesfilmen sehen, dass unser Job dem Idealbild entspricht, das wir als Kinder hatten, oder dass unser Leben dem entspricht, was wir auf Instagram sehen.

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